+43 4242 26101

Unsere Geschichte

Romantik Hotel Post Villach von 1671 - 1862

1679 Eine riesige Feuerkatastrophe vernichtete große Teile von Villach. Auch das Haus des Grafen Widmann wird schwer beschädigt. An einem Erker der Vorderfront erinnert eine Gedächtnisinschrift an diese tragischen Zeiten.

Nach der Feuersbrunst im Jahr 1679 ließen ihre Hochgräflich Gnaden Herr Ludwig Widmann, Graf Zu Ortenburg, Freiherr aus Sankt Paternion und Sommeregg dieses Haus wieder aufbauen.

Die schräg gegenüberstehende Dreifaltigkeitssäule auf dem Platz wurde zur Erinnerung an diese Feuersbrunst errichtet.

1748 findet die erste urkundliche Erwähnung als „Gasthaus zur Post“ statt.

1759 beherbergt die „Post“ Kaiserin Maria Theresia, die in diesem Jahr alle Besitztümer des Bistums Bamberg um eine Million Gulden kauft. Darunter, neben Villach auch Wolfsberg und Feldkirchen.

1813 Während der Napoleonischen Kriege ist das Haus abwechselnd Sitz der französischen und österreichischen Kommandeure. Im Zuge der Kampfhandlungen wird die „Post“ durch Brand abermals beschädigt.

1814 Nach dem Abzug der Franzosen wird das ehemalige Stadtpalais der Khevenhüller zur Station regelmäßiger Verbindungen der Österreichisch-Kaiserlich-Königlichen Post.

Die Räumlichkeiten des heutigen Postillions waren Stallungen für zehn Pferde. Vom „Gasthof Post“ führten tägliche Postwagenverbindungen nach Klagenfurt, Spittal und Tirol. Außerdem fuhren die Postkutschen zweimal wöchentlich nach Udine sowie Wien und viermal pro Woche nach Laibach.

1848 Aufbewahrung des Leichnams von Marie Luise, der zweiten Gemahlin Napoleons I. auf der Überführung nach Wien.

1839-1862 Das „Gasthaus zur Post“ dient dem Oberkommandierenden desVillacher Infanterieregiments, Erzherzog Heinrich, als Quartier.